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Dorfverein ‚Starwetz lebt!‘ lädt zu ersten Erlebnis-Rundgängen ein

Nach der 1200-Jahrfeier des Sinntaler Ortsteils Sterbfritz im Jahre 2015 fand sich eine Gruppe von an der Heimatgeschichte interessierten Bürgern zusammen, um die Erstellung einer Dorfchronik voranzutreiben. Es wurde zusammengetragen, was an historischen Beiträgen schon vorhanden war, neu in Archiven recherchiert, ältere Mitbürger befragt und alles in einem bis dahin noch nicht da gewesenen Format veröffentlicht, - durch eine fortlaufende Chronik im Internet. 2018 wurde dann auch eine gedruckte Chronik heraus-gebracht; in Form eines Ordners, um die Möglichkeit der Erweiterung gewährleisten zu können. Die erste Erweiterungsausgabe wurde dann Ende 2020 herausgegeben. Auch die im Gesundheitszentrum Lebensbaum abgehaltenen „Geschichtscafés“ dienten der Information der Öffentlichkeit über bereits ermittelte Fakten, aber auch dem Austausch mit den Teilnehmern - „Wer weis was?“ - und der Diskussion über das bereits Zusammen-getragene.

 

www.sterbfritz-chronik.de

 

Die Chronikgruppe, die mittlerweile im neu gegründeten Dorfverein beheimatet ist, hat sich nun entschlossen, ihre Forschungsergebnisse auch in einer weiteren, unterhalt-samen Form den Bürgern zur Information zu bringen. Flurbegehungen und Dorfrundgänge mit wechselnden Themen sollen neben dem Wissen über die Sterbfritzer Geschichte auch spaßige Anekdoten und dörfliche Besonder-heiten vermitteln.

 

Am Herschbrünnje

Diese Veranstaltungsreihe startete nun am Sonntag, 15. August 2021 um 10.00 Uhr mit einer ersten Flurbegehung unter der Führung von Karl Roth, der diesen Bereich grundlegend recherchiert und erarbeitet hat. In früherer Zeit, als nahezu die gesamte Dorfbevölkerung direkt in der Landwirtschaft beschäftigt, oder zumindest mit dieser eng verbunden war, war eine genaue Ortsbestimmung für die Flurstücke von großer Wichtigkeit. Deshalb gehörten die Flurnamen und deren Lage zum Allgemeinwissen der Dorfbevölkerung. Um dieses Wissen nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen, werden vom Dorfverein Flurbegehungen angeboten. Lage, Charakteristik und Namensgebung der Flurstücke werden erläutert und Hinweise zur Geschichte gegeben. Um auch den weniger mobilen Mitbürgern eine Teilnahme zu ermöglichen, wurde eine Beförderung angeboten. Auch die Mitfahrt mit Fahrrad war möglich.

 

Die Reihe wurde fortgeführt mit einem „Historischer Dorfrundgang“, der wegen der großen Nachfrage auf zwei Termine (28. August und 25. September) aufgeteilt wurde. Thema war das Leben und Wirken der Familie Schuster in Sterbfritz. Am Beispiel der jüdischen Familie, die bis zur Ausgrenzung in der national-sozialistischen Diktatur geachtete Bürger des Dorfes waren, wurde das jüdische Leben im Dorf wieder sichtbar gemacht. Die Schusters waren eine weit verzweigte Familie im Dorf.

 

Dirk Ebenhöch führte die Gruppen durch das Dorf und erläuterte interessante Details zu den ehemals jüdischen Häusern und deren Bewohnern. Ebenhöch erzählte Geschichten aus der Zeit, als es noch ein dörfliches Miteinander gab, aber auch über Verfolgung und Ausgrenzung. Kurzweiligen Anekdoten und kulinarische Leckerbissen rundeten die Begehung noch ab. 

 

Als nächster Rundgang findet am Kirmessamstag ein 'Historischer Wirtshausrundgang' statt:

 

Einladung zum Historischen Wirtshausrundgang

 

  • Termin:       Sa, 23. Oktober 2021 um 16.00 Uhr
  • Treffpunkt:  Feuerwehrhaus
  • Führung:     Dirk Ebenhöch
  • Abschluss:   Am Sportplatz bei der SG Germania Sterbfritz

 

Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag erwünscht.

 

Der Dorfverein 'Starwetz lebt!' lädt alle Mitbürger zu einem „Historischen Wirtshausrundgang“ ein.

 

Gasthaus zum goldenen Stern ca. 1920

In früheren Zeiten war das gastronomische Angebot in Sterbfritz noch weit vielfältiger als heute. So gab es neben einigen Wirtshäusern und der 'Bahnhofsrestauration' auch Gästehäuser, Cafés und kleinere Stehkneipen, wo man nach getaner Arbeit noch ein Feierabendbier trank. Der Wirtshausrundgang unter der Führung von Dirk Ebenhöch wird auch alte, fast vergessene Gast-hausstandorte wieder in Erinnerung rufen. Auch das leibliche Wohl soll nicht zu kurz kommen.

 

 

Die aktuellen Corona-Regeln werden berücksichtigt. Die Tour dauert etwa 2 Stunden Die Anzahl der Teilnehmer wird begrenzt, um Voranmeldung wird gebeten. Um einen Unkostenbeitrag in geringer Höhe wird als Spende gebeten. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Besuch bei der SG Sterbfritz am Sportplatz geplant.

 

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